S Gymnasion isch uf zwei Ebenene baut worde. D oberi Terrasse het de Xystos umfasst, e überdeckti Halle mit ere Breiti vo 7 Meter und ere Längi vo 178,35 Meter, also genau so lang wie es Pythischs Stadion. Det hend d Athlete bi schlechtem Wätter s Laufe trainiert. De Name chunnt devo, dass de Bode immer wieder abgschabt worde isch, zum ihn z ebne. Nöii Usgrabige hend de Xystos über sini ganz Länge freigelegt.
Ursprünglich, im 4. Jahrhundert v. Chr., isch er im dorische Stil us Porosstein erbaut worde. Spöter hend d Römer aber d Säulerei vo de Fassade dur e ionischi us Marmor ersetzt. Parallel zum Xystos het d Paradromis gläge, e usgeglicheni Freiluftbahn mit ere Breiti vo 6 Meter, wo für s Training vo Laufwettkämpf benutzt worde isch.
Uf de underste Terrasse het d Palästra gläge, mit eme viereckige Innenhof und rundume Säulenhalle, wo i verschiedeni Räum unterteilt gsi sind. Inschrifte informiere über d Nutzung vo dene Räum als Ballspielraum (Sphairisterion), Umkleideraum, Raum zum Einriibe mit Staub (Konima) und wahrschinlich au als Heiligtum vom Hermes oder Herakles. Im Hof hend d Üebige im Ringe und Boxe stattgfunde.
Westlich vo de Palästra isch bis hüt es runds Becke mit 10 Meter Durchmesser und 1,80 Meter Tiefe erhalte, es wichtigs Element vom griechische Bad. Dahinter hend Wasserusläuf Wasser us de Kastalia-Quelle i zehn mitenand verbundeni Steinbecke gführt. Das sind d Waschbecke vo de Athlete gsi.
Noch wiiter westlich isch im Jahr 120 n. Chr. es Balaneion beziehungsweise römischi Therme für warmi Bäder baut worde. Einige Jahrhundert später het es byzantinischs Chloster s Gebiet vom Gymnasion übernoh. D Hauptchirche (Katholikon), wo über de Palästra baut worde isch, isch 1898 abgrisse worde, zum d Usgrabige z ermögliche. Uf ere vo de klassische Süüle, wo im Chloster wiederverwendet worde isch, het Lord Byron bi sim Bsuech vo Delphi si Name iigraviert.