Dion am Fuss des Olymps war die heilige Stadt der Makedonen und dem Olympischen Zeus geweiht. Die Stadt war ein bedeutendes religiöses und politisches Zentrum, in dem König Archelaos die Olympien von Dion begründete, während Philipp II. und Alexander der Grosse dort ihre grössten Siege feierten. Die archäologische Stätte erstreckt sich über 150 Hektar (1'500 Stremmata) und umfasst die befestigte Stadt, öffentliche Gebäude, Wohnhäuser, Werkstätten und Heiligtümer, die von der klassischen Zeit bis in die frühchristliche Epoche ohne Unterbruch bewohnt waren. Die Stadt war nach dem hippodamischen Stadtplanungssystem angelegt, und die meisten heute sichtbaren Monumente stammen aus der römischen Zeit. Die gepflasterte Hauptstrasse, prachtvolle Wohnhäuser, Geschäfte, öffentliche Thermen und die berühmte Villa des Dionysos zeugen vom Wohlstand Dions während der Kaiserzeit. Ausserhalb der Stadtmauern befinden sich die bedeutendsten Heiligtümer, das hellenistische und das römische Theater, das Stadion sowie weitere Monumente, die den religiösen und kulturellen Charakter der Stadt hervorheben. In Dion wurden Olympischer Zeus, Demeter, die ägyptischen Gottheiten Sarapis, Isis und Anubis sowie Aphrodite Hypolympidia verehrt. Die Nekropole der Stadt bewahrt Grabdenkmäler vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr.
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