Am nördlichsten Zipfel von Ostkreta liegt die minoische Siedlung Palekastro, die in der Spätminoischen Zeit (1550–1220 v. Chr.) aufblühte, mit Besiedlungsspuren bereits aus der Früh- und Mittelminoischen Zeit (3000–1550 v. Chr.), hauptsächlich Friedhöfe mit Knochenspeichern und großen Wohnhäusern. Die ursprüngliche Aufgabe erfolgte um 1450 v. Chr., eine Wiederbesiedlung fand in der Spätminoischen III-Zeit (1300–1200 v. Chr.) statt. Die Stadt, über 50.000 m² groß, war unbefestigt und dicht besiedelt. Im Nordosten der Stadt befindet sich das Heiligtum des Diktaischen Zeus, administrativ mit Itanos verbunden, dessen Kult vom 8. Jh. v. Chr. bis zur römischen Eroberung fortbestand, aber Ende des 4. Jh. n. Chr. zerstört wurde.
Im Nordosten der Stadt befindet sich das Heiligtum des Diktaischen Zeus, administrativ mit Itanos verbunden, dessen Kult vom 8. Jh. v. Chr. bis zur römischen Eroberung fortbestand, aber Ende des 4. Jh. n. Chr. zerstört wurde.
Die Stadt war rund um eine zentrale Straße strukturiert, mit quer verlaufenden gepflasterten Straßen, die neun Stadtviertel teilten. Das Abwassersystem deckte alle Viertel ab, während die Häuser entlang der Hauptstraße imposante Fassaden besaßen.
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