Das Museum der Kykladischen Kunst wurde 1986 eröffnet, um die beeindruckende Sammlung kykladischer und antiker griechischer Kunst von Nikolaos und Aikaterini Goulandris zu präsentieren. Es liegt in der Neophytou-Douka-Straße im Herzen von Athen und wurde 1991 um das neoklassizistische Stathatos-Haus des Architekten Ernst Ziller (1895) erweitert.
Die Nikolaos P. Goulandris Stiftung, gegründet 1985, widmet sich der Erforschung und Vermittlung der Kultur des Ägäischen Raumes – von der Vorgeschichte bis in die Moderne. Dies geschieht über permanente und wechselnde Ausstellungen, die das reiche Erbe lebendig machen.
Die Sammlung kykladischer Kunst mit rund 350 Objekten aus Ton, Metall und Marmor zählt zu den bedeutendsten weltweit. Besonders hervorzuheben sind die Marmoridole des 3. Jahrtausends v. Chr., überwiegend weibliche Figuren mit klarer, abstrakter Ästhetik.
Die Sammlung antiker griechischer Kunst (2. Jahrtausend v. Chr. – 4. Jh. n. Chr.) umfasst Keramik, Skulpturen, Bronze- und Glasobjekte sowie Münzen. Im vierten Stock befindet sich die Kollektion von Karolos und Rita Politis: Marmorplastiken, feiner Schmuck und antike Metallhelme, die die Eleganz und Kraft der griechischen Kunst eindrucksvoll zur Geltung bringen.
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