Da Reiseführer Pausanias (1, 22, 4) beschreibt den Tempel als Tempel von da „Flügellosen“ Siegsgöttin und erzählt die Sage, dass die Göttin auf ihrer Kultstatue ohne Flügel dargestellt war, damit sie immer in Athen bleiben kann. Neben der Verehrung von Athene gab’s dort aa andere alte Kultplätze. Schon in der mykenischen Zeit war auf da westlichen Seitn vom Turm a kleines Heiligtum in Form von zwei Nischen, und vor der klassischen Zeit standen im östlichen Teil die Heiligtümer von den Chariten und der Hekate Epipyrgidia.
Der Bau vom klassischen Tempel der Athene der Siegesgöttin war Teil vom großen Bauprogramm auf da Akropolis in da Zeit vom Perikles. Wichtige Infos zum Bau kommen aus Inschriften, hauptsächlich von Beschlüssen der Athener Bürgerschaft, die das Projekt betreffen.
Da Tempel, den ma heut’ sehn, is auf’m Turm oben drauf gebaut worn, der extra für des passend umg’staltet wurde. Der alte mykenische Turm is mit fein g’machten Kalksteinmauern ummantelt, im isodomischen Stil, wo die Mauern regelmäßiger und größer wurden und mit einem reich verzierten Abschluss enden. Der Tempel is klein, im ionischen Stil, a Amphiprostyle (Säulen vorn und hintn), mit jeweils vier monolithischen Säulen auf jeder schmalen Seite. Er hat koan Vorbau, nur a klane Kammer (Naos), dessen Seitwände in Pilaster übergeh’n, zwischen denen zwei Pfeiler stehen. Die Lücken zwischen Pilastern und Pfeilern waren mit Gittern zugemacht, genauso wie die zwischen den Pilastern und den Ecksäulen, wodurch es wie a klaner Vorbau ausschaut.
Über dem Architrav hat der Tempel a Fries, der vom Agorakritos g’schnitzt wurde. Auf drei Seiten zeigt der Fries Szenen von Kämpfen zwischen Griechen und Persern, sowie zwischen griechischen Hopliten und anderen Hopliten. Auf der Ostseite schaut der Olympische Götterrat die Kämpfe an. Vom Giebelfries is nur wenig erhalten. Man nimmt an, im Westen war die Gigantomachie dargestellt, im Osten die Amazonomachie. Der Altar stand draußen östlich vom Tempel.
Im Jahr 409 v. Chr. wurde am Rand vom Turm a Marmorbrüstung, ungefähr 1 Meter hoch, gebaut, zum Schutz der Pilger. Diese Brüstung besteht aus Reliefplatten, auf denen geflügelte Siege dargestellt sind, die Stiere opfern oder zum Opfer führen oder Trophäen schmücken, und die Göttin Athene sitzt dabei und beobachtet die Szenen. Viele der Brüstungsplatten und Teile vom Fries kann der Besucher im Akropolis-Museum bestaunen, während andere Teile vom Fries im British Museum sind.
Da Tempel is über vü Jahrhunderte erhalten geblieben und im 5. Jahrhundert n. Chr. wurde er zu a Kircha umfunktioniert. Zur Zeit der Türkenherrschaft is das Innere als Pulvermagazin benutzt worden, oba 1686 n. Chr., um gegen die Venezianer vom Morosini zu kämpfen, ham die Türken den Tempel abgerissen, damit sie das Baumaterial für die Befestigungsmauern bei da Vorderseite von den Propyläen verwenden konnten, wo a hoher Turm, der sogenannte Koulá, gebaut wurde.
Die erste Restaurierung vom Tempel hat nach der Gründung vom griechischen Staat 1835 stattgefunden, und weitere Restaurierungsarbeiten wurden vor dem Zweiten Weltkrieg, von 1935 bis 1940, durchgeführt. Seit 1997, im Rahmen von Arbeiten der Akropolis-Denkmalpflege, san Restaurierungs- und Erhaltungsarbeiten am Denkmal gestartet worden.
1994 wurde der Restaurierungsplan veröffentlicht, und 1998 ist der Fries ins Akropolis-Museum überführt worden. Ab 2000 führt die Akropolis-Denkmalpflege zusammen mit der 1. Abteilung für Vorgeschichtliche und Klassische Altertümer die Restaurierungsarbeiten durch, unter der Aufsicht von der Kommission für den Erhalt der Akropolis-Denkmäler.