Der mittlere rechteckige Teil is des eigentliche Propylon. Auf da östlichen und westlichen Seite gibt’s zwo sechssäulige Säulengänge im dorischen Stil, zwischn denen a Querwand mit fünf Türen steht. Der Durchgang zur Akropolis ging durch die mittlere Tür, die zwischen dem westlichen Säulengang und der Querwand von jeweils drei ionischen Säulen auf jeder Seite eingerahmt is. Das Hauptgebäude folgt dem ansteigenden Gelände: Der östliche Säulengang is höher als der westliche, genauso wie das Giebeldach, während die beiden Seitenteile niedriger san. Das Problem mit dem ansteigenden Gelände wurde auch im Inneren vom Gebäude gelöst, mit Stufen, die auf der Vorderseite und an der Querwand waren.
Die nördliche Flügel von den Propyläen besteht aus einem Zimmer, bekannt vom Reisenden Pausanias als Pinakothek (1.22.6), weil der Saal mit Gemälden ausgeschmückt war, unter anderem Werke von den Malern Polygnotos und Aglaophon. Vor dem Zimmer is a kleine dorische Säulenhalle mit drei Säulen, und der Eingang war durch a Tür, die von zwei Fenstern eingerahmt war. Laut einigen Forschern war der Raum a Ruhezimmer oder Rastplatz für die Besucher der Akropolis, und im Inneren gab’s wahrscheinlich Liegen.
Der südliche Flügel von den Propyläen scheint zuerst ähnlich wie der nördliche geplant worden zu sein, aber da Vorgängerheiligtum der Nike hat den Architekten gezwungen, den ursprünglichen Plan nicht umzusetzen. Drum wurde dort nur a Säulengang mit drei Säulen gebaut, als Gegenstück zum nördlichen. Von der westlichen Seite her konnte man zum Tempel der Athena Nike kommen.
Der ursprüngliche Plan sah wohl vor, auch an der östlichen Seite seitliche Räume zu bauen, aber die san nie gebaut worden.
Die Form von den Propyläen blieb gleich bis in die frühchristliche Zeit (4. bis 7. Jahrhundert n. Chr.), als der südliche Flügel zu a Kirche wurde, und im 10. Jahrhundert auch der mittlere Teil als Kirche den Erzengeln geweiht war.
Während der Frankenzeit (13. bis 14. Jahrhundert) waren die Propyläen die Residenz vom fränkischen Herrscher, und gleichzeitig, zur Verstärkung der Befestigung der Akropolis, wurde an der rechten Seite vom Bau der Turm gebaut, der sogenannte „Koulas“, der heute nicht mehr existiert.
Zur Zeit der türkischen Herrschaft (1458-1830) waren die Propyläen der Sitz vom türkischen Festungskommandanten. Das Hauptgebäude wurde als Pulvermagazin genutzt, was zur ersten großen Zerstörung des Denkmals führte, als es 1640 bei einer Explosion zerstört wurde.
Nach der Befreiung von den Türken wurden die mittelalterlichen und türkischen Anbauten abgerissen und Grabungen im Bereich der Propyläen durchgeführt.
Restaurierungsarbeiten wurden zwischen 1909 und 1917 vom Ingenieur Nikolaos Balanos gemacht. Die moderne Restaurierung der Propyläen begann 1982 im Rahmen eines größeren Restaurierungsprogramms, das seit 1975 von der Akropolis-Denkmalpflege in Zusammenarbeit mit der 1. Abteilung für Vorgeschichte und Klassische Altertümer unter Aufsicht der Erhaltungskommission der Akropolis durchgeführt wird.