Platon-Akademie, Athen
Archäologischi Uusstellig i de Metrostation „Panepistimio“
Category
Archaeological site
Location
Athens
Keyword
ΚΟΛΩΝΟΣ
Rating
0/5
description

Der Bereich, der heute als archäologisches Grüngebiet gestaltet ist, entspricht genau der Gegend, die in der Antike „Akademie“ genannt wurde. Die Alten verbanden den Namen mit dem mythischen Helden Kadmos. Dieses Gebiet wurde vom Hügel „Ippios Kolonos“, in der Nähe der heutigen Lenormanstraße, und den Ufern des Flusses Kifisos begrenzt, dessen Flussbett damals weiter östlich lag, also näher an Athen. Vom Tor am Kerameikos, das „Dipylon“ genannt wurde, führte eine rund 1,5 Kilometer lange Straße hierher, die den offiziellen Friedhof der Stadt, das „Demosion Sema“, durchquerte. Heute entspricht diese Strecke ungefähr den Straßen Plataion-Platon und Salaminos, mitten durch ein dichtbesiedeltes und enges Viertel des modernen Athens. Siedlungsspuren in der Akademie des Platon gibt es von der Vorgeschichte bis zur archaischen Zeit. Im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde hier eines der drei Gymnasien des antiken Athens gegründet und ein heiliger Hain durch eine Einfriedung abgegrenzt. Dort standen viele Heiligtümer und Altäre, etwa des Akademos, der Liebe, des Zeus Kataibatos, des Prometheus und des Hephaistos. Von hier startete auch ein Fackellauf zum Dipylon, zu Ehren der Gefallenen, die im Demosion Sema begraben wurden. Um 388 v. Chr. gründete Platon im Gymnasium die berühmte Philosophische Schule. 

 ΠΗΓΗ:http://odysseus.culture.gr/ Συντάκτης Θεόδωρος Ηλιόπουλος

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FAQ
Die Platonische Schule war etwa tausend Jahre lang in Betrieb und erlebte ihre Blütezeit besonders mit den sogenannten Neuplatonischen Philosophen, bis zum Jahr 529 n. Chr., als Kaiser Justinian per Erlass alle Bildungsstätten Athens für immer schließen ließ – und damit das wirkliche Ende der Antike einläutete. Die späteren Reisenden, die nach Platons Schule suchten, konnten den Standort dank der Überlieferung des alten Namens, der sich als „Kathímeia“ erhalten hatte, genau bestimmen. Die Ausgrabungen begannen 1929 durch den ägyptischen Architekten P. Aristophron, ein großer Bewunderer Platons, der die Initiative, Betreuung und Finanzierung bis 1940 selbst übernahm. Fortgesetzt wurden sie von F. Stavropoulos von 1955 bis 1963 mit Unterstützung der Archäologischen Gesellschaft. Die wichtigsten sichtbaren Denkmäler der Akademie Platons findet man heute an drei Stellen: Das „Heilige Haus“ Am ersten Punkt, mitten im Grüngebiet, gleich nördlich der Drakontos-Straße, steht unter einem Schutzdach ein Haus aus geometrischer Zeit (ca. 700 v. Chr.), gebaut aus ungebrannten Lehmziegeln. Daneben gibt es ein zweites, prähistorisches Haus aus der Frühelladischen Zeit mit einem halbrunden Grundriss (ca. 2500 v. Chr.). Diese beiden Gebäude sind Überreste der lockeren Besiedlung der Gegend, bevor hier das Gymnasium errichtet wurde. In der Nähe wurde auch eine lange Mauer mit Stützpfeilern freigelegt, die man mit der Mauer aus den antiken Quellen, also der Einfriedung des Hains, identifiziert hat. Mauerreste und steinerne Säulen mit der Inschrift „?ros“ (Grenzstein) der Akademie wurden auch an anderen Stellen gefunden. Das Gymnasium Am zweiten Punkt, ebenfalls im Grüngebiet, zwischen dem Haupteingang (Kratylos- und Tripoleos-Straße) und der Kirche des Heiligen Tryphon, wurde ein Teil des Gymnasiums ausgegraben. Man sieht noch Reste des großen rechteckigen Innenhofs der Palästra, umgeben von langen, geschlossenen Räumen. Nördlich davon befand sich ein Becken, das für die Bader der Sportler genutzt wurde. Dieses Gebäude wird meist ins 1. Jahrhundert v. Chr. bis 1. Jahrhundert n. Chr. datiert. Manche meinen, dass der nördliche Bereich die Bibliothek der Platonischen Schule war. Links und rechts davon wurden auch Gebäudeteile aus römischer Zeit gefunden, die wohl ebenfalls mit den sportlichen und pädagogischen Funktionen des Ortes zusammenhängen. Das quadratische Peristyl Am dritten Punkt, an der Ecke Platon- und Euklid-Straße, steht das teilweise erhaltene „Quadratische Peristyl“ (4. oder 3. Jh. v. Chr.) mit den Maßen 40 x 40 Meter. Die Architektur und Funktion dieses Gebäudes sind nicht ganz klar. Eine Deutung ist, dass es die eigentliche Palästra des Gymnasiums war. Tonbemalte Metopen aus dem 6. Jh. v. Chr., die hier gefunden wurden, weisen auf ein noch älteres öffentliches Gebäude hin.
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ΚΟΛΩΝΟΣ
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Περιοχή Ακαδημία Πλάτωνος, Αθήνα
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